Casinos ohne GGL-Lizenz in Österreich erklärt
Inhaltsverzeichnis
- Was „ohne GGL-Lizenz“ in Österreich tatsächlich bedeutet
- Casinos ohne GGL-Lizenz in Österreich 2026: die aktuelle Lage
- Die österreichische Casino-Liste und die GGL-Whitelist richtig lesen
- GGL-Whitelist und Anbieter: Welche Lizenz ist für Österreich relevant?
- Lizenzierte Online-Casinos: Was in Österreich als „beste“ Option zählt
- Online-Casino mit GGL-Lizenz: Diese Angaben solltest du prüfen
- Beste Casinos ohne GGL: Sicherheit vor Werbeversprechen
- Casinos mit GGL-Lizenz und die Grenzen des Vergleichs
- Casino ohne GGL: Was vor der ersten Auszahlung wichtig ist
- GGL-Whitelist für Online-Casinos in Österreich: So gehst du vor
Die wichtigsten Unterschiede zwischen deutscher GGL-Erlaubnis, österreichischer Konzession und ausländischen Lizenzen im Überblick.

Was „ohne GGL-Lizenz“ in Österreich tatsächlich bedeutet
Die Bezeichnung „ohne GGL-Lizenz“ führt in Österreich leicht in die falsche Richtung. Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) ist eine deutsche Behörde. Ihre Erlaubnis betrifft daher nicht automatisch den österreichischen Markt. Für ein Online-Casino in Österreich ist entscheidend, welche österreichische Konzession vorliegt – nicht, ob ein Anbieter den Begriff GGL-Lizenz auf seiner Webseite verwendet.
GGL und österreichische Konzession sind nicht dasselbe
Eine GGL-Lizenz ist eine deutsche Erlaubnis für bestimmte Formen des Online-Glücksspiels in Deutschland. Sie ersetzt keine österreichische Konzession. Umgekehrt bedeutet das Fehlen einer GGL-Lizenz nicht automatisch, dass ein Angebot in Österreich illegal ist: Ein Anbieter kann eine Genehmigung einer anderen ausländischen Behörde besitzen. Diese ausländische Erlaubnis beantwortet jedoch nicht die Frage, ob das Casino Online-Glücksspiele in Österreich anbieten darf.
Für Österreich ist das Bundesministerium für Finanzen (BMF) zuständig. Das Finanzministerium ist mit der Vergabe der Konzessionen für Online-Glücksspiel betraut und beaufsichtigt die legalen Casinos im Land. Der maßgebliche Begriff lautet deshalb „Konzessioniert durch das Bundesministerium für Finanzen“. Eine deutsche GGL-Erlaubnis, eine Genehmigung aus Malta oder eine Lizenz aus Curaçao hat eine andere rechtliche Grundlage.
Was ein Casino ohne GGL-Lizenz konkret sein kann
Wenn von einem „Online-Casino ohne GGL“ die Rede ist, kann damit ein Anbieter gemeint sein, der:
- keine deutsche GGL-Erlaubnis besitzt;
- eine ausländische Lizenz vorlegt;
- österreichische Spieler dennoch auf seiner Webseite anspricht;
- oder überhaupt keine nachvollziehbare Glücksspielgenehmigung nachweist.
Diese Fälle dürfen nicht in einen Topf geworfen werden. Die Formulierung beschreibt zunächst nur das Verhältnis zur deutschen Behörde. Sie sagt weder, dass eine österreichische Konzession vorhanden ist, noch dass der Anbieter ohne jede Regulierung arbeitet.
Für österreichische Spieler ist die entscheidende Abgrenzung daher eine andere: Besitzt das Casino eine österreichische Konzession für das konkrete Online-Angebot? Nach den vorliegenden Angaben gilt in Österreich ein staatliches Glücksspielmonopol mit einem einzigen Konzessionär. Für Online-Glücksspiel und terrestrische Spielbanken wurde von der österreichischen Bundesregierung nur eine Lizenz vergeben.
Legale Online-Casinos in Österreich: Konzession
Die Rolle von Win2day
Seit 2008 gibt es laut den geprüften Angaben nur ein Online-Casino mit staatlicher österreichischer Konzession. Betrieben wird es von der Österreichischen Lotterien GmbH; als Plattform wird Win2day genannt. Win2day ist danach die einzige Plattform mit einer österreichischen Konzession für elektronische Lotterien und damit für Online-Casinospiele.
Das ist eine Aussage über die Konzessionsstruktur, nicht über die Qualität oder das Spielangebot eines Betreibers. Sie beantwortet aber die wichtigste rechtliche Frage: Eine ausländische Lizenz schafft keinen zweiten österreichischen Konzessionär. Ein Casino kann also reguliert sein, ohne in Österreich konzessioniert zu sein.
Ausländische Lizenz: Regulierung ja, österreichische Berechtigung nein
Ausländische Lizenzgeber wie dieMGA, die Tobique Gaming Commission oder die zuständige Behörde in Curaçao vergeben eigene Genehmigungen und verwenden dafür Lizenznummern aus Buchstaben und Zahlen. Eine solche Nummer kann zeigen, dass ein Unternehmen in einer bestimmten Jurisdiktion registriert oder beaufsichtigt wird. Sie ist jedoch kein Nachweis für eine Konzession des BMF.
Online-Casinos mit Curaçao-Lizenz in Österreich
Auch die Teilnahme an ausländischen Online-Casinos wird laut BMF offiziell als unzulässig eingestuft. Damit entsteht ein Unterschied zwischen zwei Fragen, die Werbetexte gern miteinander vermischen:
- Gibt es irgendwo eine ausländische Lizenz?
- Darf dieses Casino Online-Casinospiele in Österreich anbieten?
Die erste Frage kann mit einer Lizenznummer beantwortet werden. Für die zweite ist eine österreichische Konzession erforderlich. Eine EU-Lizenz verändert diese Zuständigkeit nicht.
Was „ohne GGL-Lizenz“ für dich bedeutet
Ein Online-Casino ohne GGL-Lizenz ist in Österreich nicht automatisch ein „Casino ohne Lizenz“. Ebenso wenig wird aus einem ausländisch lizenzierten Anbieter ein österreichisch konzessioniertes Online-Casino. Die Begriffe beschreiben unterschiedliche Ebenen der Regulierung.
Prüfe deshalb zuerst, ob das Angebot ausdrücklich eine Konzession des österreichischen Bundesministeriums für Finanzen nennt. Fehlt dieser Nachweis, solltest du eine ausländische Lizenz nicht als gleichwertigen Ersatz verstehen. Die Bezeichnung „online casino ohne GGL lizenz“ kann für den deutschen Markt relevant sein; für Österreich ist sie rechtlich nur ein Ausgangspunkt. Ausschlaggebend bleibt das österreichische Konzessionsmodell mit seinem einzigen Konzessionär.
Casinos ohne GGL-Lizenz in Österreich 2026: die aktuelle Lage
Wer 2026 nach einem Online-Casino ohne GGL-Lizenz sucht, stößt in Österreich auf ein widersprüchliches Bild. Viele Webseiten sind erreichbar, werben um österreichische Spieler und zeigen eine ausländische Genehmigung. Daraus folgt jedoch nicht, dass dieses Angebot in Österreich konzessioniert ist. Die GGL ist die deutsche Glücksspielbehörde; ihre Zuständigkeit ersetzt keine österreichische Konzession.
GGL-Lizenz Eine deutsche Erlaubnis für Online-Glücksspiel in Deutschland.
Österreichische Konzession Eine Genehmigung des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) für den österreichischen Markt.
Ausländische Lizenz Genehmigungen von Behörden wie der MGA oder aus Curaçao, die jedoch keine österreichische Berechtigung ersetzen.
Für Online-Glücksspiel gilt in Österreich weiterhin ein staatliches Konzessionsmodell. Die aktuelle Online-Konzession wird laut einem einschlägigen Branchenüberblick für den Zeitraum vom 1. Dezember 2025 bis zum 30. September 2027 genannt. Das bedeutet für die Marktpraxis: Du kannst auf zahlreiche internationale Anbieter treffen, aber ihre Sichtbarkeit im Internet sagt nichts über ihre österreichische Berechtigung aus. Auch eine Registrierung aus Österreich oder die Anzeige von Euro als Währung verändert diesen rechtlichen Status nicht.
Warum solche Angebote trotzdem sichtbar sind
Online-Casinos ohne GGL-Lizenz treten in verschiedenen Formen auf. Manche richten sich ausdrücklich an österreichische Kunden, andere akzeptieren Spieler aus mehreren Ländern und führen Österreich lediglich in ihrer Länderauswahl. Wieder andere verwenden bekannte Begriffe wie „Casino“, „Live-Casino“ oder „Bonus“, ohne klar zu erklären, für welche Länder ihre Genehmigung gilt.
Eine ausländische Lizenz kann dabei durchaus echt sein. Sie beantwortet aber zunächst nur die Frage, ob eine Behörde in einer anderen Rechtsordnung den Anbieter beaufsichtigt. Für das Angebot von Online-Casinospielen in Österreich ist nach der geltenden Rechtsrahmung eine Konzession des Bundesministeriums für Finanzen erforderlich. Die österreichische Glücksspielaufsicht und die deutsche GGL sind deshalb nicht austauschbar.
Online-Casinos ohne Schufa-Auskunft in Österreich
Praktisch wichtig ist auch die Zahlungsseite. Ein Anbieter kann verschiedene Einzahlungswege anbieten und trotzdem keine österreichische Konzession besitzen. Dass eine Zahlung technisch funktioniert, ist kein Nachweis für die Zulässigkeit des Angebots. Gleiches gilt für deutschsprachige Geschäftsbedingungen, österreichische Flaggen auf der Webseite oder Werbung, die sich an Personen in Österreich richtet.
Das Monopol prägt den legalen Markt
Österreich hat für Online-Glücksspiel ein staatliches Monopol mit einem einzigen Konzessionär. Win2day wird als einzige Plattform mit österreichischer Konzession für elektronische Lotterien und damit für Online-Casinospiele genannt. Für dich entsteht daraus ein entscheidender Unterschied zwischen Marktangebot und legalem Konzessionsangebot: Die Zahl der auffindbaren Webseiten kann groß sein, während der offiziell zugelassene Online-Casino-Markt deutlich enger bleibt.
Diese Struktur erklärt, warum die Bezeichnung „Casino ohne GGL-Lizenz“ allein zu kurz greift. Ein Anbieter kann ohne deutsche GGL-Lizenz auftreten und dennoch eine andere ausländische Genehmigung besitzen. Das macht ihn nicht automatisch zu einem in Österreich zugelassenen Casino. Umgekehrt ist die GGL keine österreichische Behörde und ihre Whitelist keine österreichische Konzessionsliste.
Die österreichische Bundesregierung erwägt laut einem Bericht auf warda.at außerdem Maßnahmen wie Internetsperren und eine Sperre von Zahlungsabwicklungen gegen illegale Casinos. Das ist keine bereits für jedes Angebot geltende Einzelfallentscheidung, zeigt aber die politische Richtung: Die Erreichbarkeit einer Webseite soll nicht als dauerhafte Garantie für ihren Zugang zum österreichischen Markt verstanden werden.
Risiko Die Teilnahme an ausländischen Online-Casinos wird vom BMF offiziell als unzulässig eingestuft.
Was sich 2026 ändern könnte
Für 2026 wird ein Glücksspielreformgesetz in einem einschlägigen Branchenüberblick als Entwurf beschrieben. Nach dieser Darstellung würde das bisherige Monopol durch einen offenen Konzessionsmarkt ersetzt. Entscheidend ist das Wort „Entwurf“: Eine geplante Reform ist noch keine geltende Zulassung. Solange die Änderung nicht in Kraft ist und konkrete Konzessionen vergeben sind, bleibt die bestehende Rechtslage der Maßstab.
Im selben Zusammenhang wird eine neue Glücksspielaufsicht angekündigt, die künftig die österreichische Casino-Konzession vergeben und Marktteilnehmer beaufsichtigen soll. Auch diese Information beschreibt eine geplante Entwicklung, nicht bereits eine allgemeine Freigabe für Casinos ohne GGL-Lizenz. Ein Anbieter erhält durch politische Reformpläne weder rückwirkend noch automatisch eine österreichische Berechtigung.
Für deine Einordnung im Jahr 2026 kommt es daher auf drei Ebenen an:
- Welche Behörde wird auf der Webseite genannt? Die GGL steht für Deutschland; für Österreich ist das Bundesministerium für Finanzen maßgeblich.
- Welche Konzession gilt für das konkrete Angebot? Eine ausländische Lizenz kann die Herkunft der Aufsicht erklären, ersetzt aber nicht die österreichische Konzession.
- Ist die Reform bereits geltendes Recht? Ein Gesetzentwurf und angekündigte Behördenstrukturen verändern die aktuelle Marktlage erst, wenn sie rechtlich umgesetzt sind.
Die praktische Situation bleibt damit klar, auch wenn das Angebot im Netz unübersichtlich wirkt: Online-Casinos ohne GGL-Lizenz sind in Österreich auffindbar, ihre Auffindbarkeit ist aber kein Beleg für eine österreichische Zulassung. Für 2026 solltest du deshalb zwischen sichtbarem Angebot, ausländischer Lizenz und tatsächlich bestehender österreichischer Konzession unterscheiden.
Die österreichische Casino-Liste und die GGL-Whitelist richtig lesen
Eine Liste zugelassener Anbieter ist nur dann aussagekräftig, wenn klar ist, welche Behörde sie erstellt hat und für welches Land sie gilt. Genau hier entstehen viele Missverständnisse: Die Begriffe „GGL-Whitelist“, „deutsche Lizenz“ und „österreichische Konzession“ werden in Übersichten häufig nebeneinandergestellt, obwohl sie nicht dasselbe bezeichnen.
Was eine Whitelist tatsächlich zeigt
Eine Whitelist ist kein Qualitätssiegel für jedes Detail eines Angebots. Sie soll in erster Linie sichtbar machen, welche Unternehmen eine bestimmte behördliche Erlaubnis besitzen. Entscheidend sind daher der Herausgeber der Liste, der Geltungsbereich und die konkrete Art des Glücksspiels.
Für Österreich ist das Bundesministerium für Finanzen (BMF) die maßgebliche staatliche Stelle. Die BMF-Whitelist ist die öffentliche Liste der Konzessionäre und Ausspielbewilligten. Bei Online-Glücksspiel geht es dabei um die österreichische Konzession für elektronische Lotterien – nicht um eine deutsche Erlaubnis und nicht um eine beliebige internationale Lizenz.
Ein einschlägiger Branchenüberblick führt für Online-Glücksspiel auf der BMF-Whitelist nur Win2day als zugelassenen Anbieter an. Diese Aussage sollte als Angabe dieses Überblicks verstanden und anhand der jeweils aktuellen amtlichen Veröffentlichung überprüft werden. Eine private Vergleichsseite ersetzt den Registereintrag nicht.
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Warum „GGL-Whitelist“ nicht automatisch Österreich bedeutet
Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) ist für den deutschen Glücksspielmarkt zuständig. Eine GGL-Whitelist kann deshalb zeigen, welche Online-Angebote in Deutschland über die dort erforderliche Erlaubnis verfügen. Daraus folgt aber nicht, dass diese Anbieter auch in Österreich konzessioniert sind.
Wer nach einer Liste „GGL-lizenzierter Online-Casinos in Österreich“ sucht, vermischt bereits zwei Zuständigkeiten. Eine deutsche Liste bleibt eine deutsche Liste. Sie beantwortet die Frage, ob ein Angebot in Deutschland zugelassen ist, nicht ob es in Österreich Online-Casinospiele anbieten darf.
Auch der umgekehrte Schluss ist falsch: Dass ein Anbieter nicht auf einer deutschen GGL-Whitelist steht, sagt allein noch nichts über seine österreichische Rechtsstellung aus. Dafür ist die österreichische BMF-Liste maßgeblich. Die Listen dürfen daher nicht zu einer gemeinsamen Rangliste zusammengezogen werden – so entsteht eher Verwirrung als Orientierung.
Welche Einträge du vergleichen solltest
Bei einer österreichischen Casino-Liste sind vier Angaben wichtiger als die Länge der Übersicht:
- Herausgeber: Ist die Liste dem BMF oder einer anderen zuständigen Behörde zugeordnet?
- Anbietername: Wird der tatsächliche Konzessionär genannt oder nur eine Marke?
- Glücksspielart: Bezieht sich der Eintrag auf elektronische Lotterien, Spielbanken oder eine andere Bewilligung?
- Nachprüfbarkeit: Führt der Eintrag zu einer offiziellen Quelle und stimmen Anbietername und Internetauftritt überein?
Die Casinos Austria AG besitzt die einzige Konzession für Spielbanken in Österreich. Das ist eine andere Kategorie als die Konzession für Online-Angebote. Eine Liste stationärer Spielbanken darf daher nicht als Liste von Online-Casinos gelesen werden.
Auch Sportwetten gehören nicht automatisch in dieselbe Übersicht. Nach der Darstellung von warda.at stufen österreichische Glücksspielgesetze Sportwetten derzeit nicht als Glücksspiel ein; die Zuständigkeit liegt dort bei den Bundesländern. Eine Sportwettenbewilligung beantwortet somit nicht die Frage nach einer Konzession für Online-Casinospiele.
Eine seriöse Liste nennt folglich nicht möglichst viele Marken, sondern trennt Zuständigkeiten sauber. Fehlt der offizielle Eintrag oder lässt sich die angegebene Lizenz nicht überprüfen, bleibt die Bezeichnung „zugelassen“ unbelegt.
GGL-Whitelist und Anbieter: Welche Lizenz ist für Österreich relevant?
Die Bezeichnung „GGL-Whitelist“ gehört zur deutschen Glücksspielaufsicht. GGL steht für die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder. Eine Liste dieser Behörde betrifft daher Anbieter, die für den deutschen Markt zugelassen sind. Sie ist keine österreichische Lizenzliste und ersetzt keine Konzession des österreichischen Bundesministeriums für Finanzen.
- Prüfen Sie, ob eine Konzession des BMF vorliegt.
- Lesen Sie die Bonusbedingungen vollständig auf Deutsch.
- Verifizieren Sie Ihre Identität (KYC) vor der ersten Auszahlung.
- Verlassen Sie sich nur auf eine ausländische Lizenz.
- Setzen Sie eine GGL-Whitelist mit einer österreichischen Liste gleich.
- Ignorieren Sie fehlende deutsche Bonusbedingungen.
Für dich als Spieler in Österreich ist diese Unterscheidung entscheidend: Ein Casino kann in einer deutschen Übersicht erscheinen und trotzdem nicht zum Angebot von Online-Casinospielen in Österreich berechtigt sein. Umgekehrt macht die bloße Erwähnung Österreichs auf einer Webseite aus einem ausländischen Anbieter noch keinen österreichischen Konzessionär. Zuständigkeit richtet sich nicht nach der Sprache der Webseite, der verwendeten Währung oder dem Standort des Kundendienstes.
Deutsche und österreichische Zuständigkeit trennen
Die deutsche GGL-Whitelist ist für die Frage relevant, ob ein Anbieter in Deutschland über eine entsprechende Erlaubnis verfügt. Für Österreich zählt dagegen, ob eine Konzession des Bundesministeriums für Finanzen vorliegt. Das sind zwei verschiedene Behörden und zwei verschiedene rechtliche Rahmen.
Auch die Suchbegriffe „GGL Whitelist Online Casino Germany“ oder „GGL Whitelist Online Casino Germany List“ führen deshalb inhaltlich in eine andere Richtung als die Prüfung eines Angebots für Österreich. Eine deutsche Erlaubnis lässt sich nicht auf österreichische Spieler übertragen. Die österreichische Regelung beruht beim Online-Glücksspiel auf einem staatlichen Konzessionsmodell; eine ausländische Zulassung öffnet diesen Markt nicht automatisch.
Das hat auch einen rechtlichen Hintergrund. Der EuGH stellte im Verfahren C-64/08 im Jahr 2010 fest, dass das österreichische Glücksspielmonopol sowohl die Niederlassungs- als auch die Dienstleistungsfreiheit verletzt. Diese Entscheidung wird häufig verkürzt dargestellt. Sie bedeutet nicht, dass jede ausländische Plattform dadurch eine österreichische Berechtigung erhält. Für die konkrete Prüfung eines Angebots bleiben die österreichischen Konzessionsanforderungen maßgeblich.
Internationale Lizenznummern richtig einordnen
Auf Webseiten ausländischer Anbieter findest du oft eine Lizenznummer mit Buchstaben und Zahlen. Lizenzgeber wie die Malta Gaming Authority, Anjouan Gaming oder das GCB in Curaçao verwenden solche Kennzeichnungen. Eine Nummer ist jedoch zunächst nur ein Hinweis auf eine Zulassung in der jeweiligen Lizenzjurisdiktion.
Prüfbar sollten mindestens diese Angaben sein:
- Name der zuständigen Lizenzbehörde
- vollständiger Name des Lizenzinhabers
- Lizenznummer in der Schreibweise des Lizenzgebers
- Geltungsbereich der Erlaubnis
- klare Angaben dazu, für welchen Markt das Angebot bestimmt ist
Eine Malta- oder Curaçao-Lizenz allein genügt für Österreich nicht. Sie kann erklären, unter welchem ausländischen Rechtsrahmen der Betreiber arbeitet, beantwortet aber nicht die Frage nach einer österreichischen Konzession. Fehlt der überprüfbare Nachweis des Bundesministeriums für Finanzen, sollte die ausländische Lizenz nicht als österreichische Freigabe bezeichnet werden.
Was Anbieterangaben tatsächlich beweisen
Auch ein sichtbares Siegel, ein Eintrag in einer internationalen Datenbank oder die Formulierung „für österreichische Spieler verfügbar“ beweist keine Konzession. Entscheidend ist, ob sich die Angaben unabhängig nachvollziehen lassen und ob der Anbieter in der zuständigen österreichischen Liste erscheint.
Das ist nicht bloß eine formale Frage. Verträge mit nicht konzessionierten Anbietern können nach österreichischer Rechtsprechung nichtig sein. Damit steht nicht nur die Spielauswahl zur Diskussion, sondern auch die rechtliche Einordnung von Einzahlungen, Bonusbedingungen und Auszahlungen. Gerade bei beworbenen Boni müssen die vollständigen Bedingungen auf Deutsch verfügbar sein; widersprüchliche Angaben bleiben ein Warnsignal. Bei den genannten Boni von bwin und LeoVegas wird die Gültigkeit mit 30 Tagen angegeben, während sie bei LeoVegas zum Zeitpunkt der Prüfung nicht dokumentiert war. Solche Abweichungen solltest du nicht stillschweigend als geklärt behandeln.
Wichtige Erkenntnisse
- Eine GGL-Lizenz ist eine deutsche Erlaubnis und keine österreichische Konzession.
- In Österreich ist Win2day die einzige Plattform mit einer staatlichen Konzession für Online-Casinospiele.
- Die Erreichbarkeit einer Webseite ist kein Beweis für deren rechtliche Zulässigkeit in Österreich.
- Eine Reform des Glücksspielmarktes ist derzeit noch ein Gesetzentwurf.
Für Österreich ist daher nicht die bekannteste internationale Lizenz entscheidend, sondern der überprüfbare österreichische Konzessionsnachweis.
Lizenzierte Online-Casinos: Was in Österreich als „beste“ Option zählt
Wenn du nach den besten Online-Casinos mit GGL-Lizenz suchst, ist zuerst eine wichtige Unterscheidung nötig: Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder, kurz GGL, ist eine deutsche Behörde. Für Online-Casinospiele in Österreich ist dagegen eine Konzession des Bundesministeriums für Finanzen maßgeblich. Ein Vergleich österreichischer Angebote sollte deshalb nicht so tun, als wären deutsche und österreichische Zuständigkeiten austauschbar.
Für den österreichischen Markt zählt als konzessioniertes Online-Angebot nach den vorliegenden Angaben Win2day. Ein unabhängiges Branchenprofil nennt die Plattform als Betreiber mit österreichischer Konzession für elektronische Lotterien und Online-Casinospiele. Eine unbelegte Rangliste mehrerer „ggl lizenzierter Online-Casinos Österreich 2026“ wäre daher keine verlässliche Orientierung. Entscheidend ist nicht, wie viele Marken in einer Liste stehen, sondern ob der konkrete Anbieter im zuständigen offiziellen Verzeichnis nachvollziehbar ist.
Spielerschutz als wichtigstes Kriterium
Ein konzessioniertes Angebot unterscheidet sich von einer nicht konzessionierten Alternative zunächst beim Schutzrahmen. Für österreichisch konzessionierte Online-Casinos werden Einzahlungen, Einsätze und Verluste als begrenzbare Größen beschrieben. Ein einzelner Bericht auf warda.at nennt außerdem Einzahllimits und tägliche Begrenzungen der Spieldauer in konzessionierten Casinos. Das ist als Aussage dieser Quelle einzuordnen, nicht als pauschale Beschreibung jedes Angebots am Markt.
OASIS-Sperre in Österreich aufheben: Was gilt?
Hinzu kommen Selbstsperre und kurzfristige Spielpausen als vorgesehene Schutzinstrumente. Für dich bedeutet das: Nicht allein das Spielangebot oder ein Bonus sollte den Vergleich bestimmen. Aussagekräftiger ist, ob der Anbieter nachvollziehbar erklärt, wie Limits, Sperren und die Kontrolle des Spielverhaltens funktionieren.
Transparenz bei Zahlungen und Auszahlung
Bei einem österreichisch konzessionierten Angebot sollten die verfügbaren Zahlungswege und die Bedingungen für eine Auszahlung klar dargestellt sein. Als Zahlungsarten werden Mastercard, Visa, EPS-Überweisung, Paysafecard und EuroBons genannt. Eine solche Auflistung ist überprüfbarer als eine allgemeine Werbeaussage über „sichere Zahlungen“.
Für Win2day nennt ein unabhängiger Überblick eine Auszahlung innerhalb von zwei bis drei Werktagen, sofern die KYC-Verifizierung abgeschlossen ist. KYC steht für die Identitätsprüfung des Kunden. Diese Voraussetzung ist nicht nebensächlich: Vor der ersten Auszahlung muss deine Identität nachgewiesen werden. Fehlen klare Angaben zur Prüfung, zu notwendigen Dokumenten oder zu den Auszahlungsschritten, spricht das gegen Transparenz – unabhängig davon, wie auffällig der Bonus beworben wird.
Checkliste vor der Einzahlung
- Ist eine Konzession des BMF nachweisbar?
- Sind die Bonusbedingungen vollständig auf Deutsch verfügbar?
- Ist die Lizenznummer der Behörde zuordenbar?
- Sind die Identitätsprüfungs-Schritte (KYC) klar definiert?
Spielauswahl ohne Werbeaufpreis
Auch das Sortiment kann in einen Vergleich einfließen, sollte aber nicht mit rechtlicher Sicherheit verwechselt werden. Laut einem Branchenüberblick bietet Win2day Titel von Novomatic und Greentube an. Damit ist ein konkreter Anhaltspunkt zur Spielauswahl vorhanden, aber kein Beleg dafür, dass jedes gewünschte Spiel oder jeder Anbieter im Sortiment vertreten ist.
Bei nicht konzessionierten Plattformen können internationale Lizenzen, viele Spiele und auffällige Bonusangebote den Eindruck einer gleichwertigen Alternative erzeugen. Für Österreich ersetzen sie jedoch keine Konzession des Bundesministeriums für Finanzen. Eine Malta- oder Curaçao-Lizenz beantwortet daher nicht die entscheidende Frage, ob das Angebot hier zulässig betrieben werden darf.
Als „beste“ Option lässt sich folglich nicht automatisch die Plattform mit dem größten Bonus oder der längsten Spieleliste bezeichnen. Belastbarer sind ein überprüfbarer Konzessionsstatus, verständliche Schutzmechanismen, vollständige Zahlungsinformationen und nachvollziehbare Auszahlungsbedingungen.
Online-Casino mit GGL-Lizenz: Diese Angaben solltest du prüfen
Ein Hinweis wie „Casino mit GGL-Lizenz“ reicht nicht aus, um die Angaben eines Angebots zu bewerten. Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) ist für den deutschen Markt zuständig. Spielst du von Österreich aus, ersetzt eine deutsche Erlaubnis nicht die österreichische Konzession des Bundesministeriums für Finanzen. Vor Registrierung und Einzahlung solltest du deshalb mehrere Angaben getrennt prüfen.
Beste Online-Casinos ohne österreichische Lizenz
1. Lizenzhinweis und zuständige Behörde
Auf der Webseite muss klar erkennbar sein, wer das Angebot betreibt und welche Behörde dafür zuständig ist. Ein seriöser Lizenzhinweis nennt nicht nur die GGL, sondern ordnet die Erlaubnis dem konkreten Betreiber und dem erlaubten Angebot zu. Fehlt diese Zuordnung oder steht lediglich „EU-lizenziert“ auf der Seite, ist die Aussage für die Prüfung unvollständig.
Für Online-Casinospiele in Österreich ist entscheidend, ob eine Konzession des Bundesministeriums für Finanzen vorliegt. Eine Lizenz aus Malta oder Curaçao berechtigt nicht dazu, Online-Casinospiele in Österreich anzubieten. Die Bezeichnung „mit GGL-Lizenz“ darf daher nicht als Ersatz für eine österreichische Konzession verstanden werden.
2. Lizenznummer und Eintrag abgleichen
Eine Lizenznummer sollte auf der Webseite auffindbar und überprüfbar sein. Prüfe, ob sie zum genannten Unternehmen gehört und ob die Erlaubnis tatsächlich das angebotene Spiel umfasst. Eine Nummer aus Buchstaben und Zahlen allein beweist noch nichts: Auch ausländische Lizenzgeber wie MGA, Anjouan Gaming oder das GCB in Curaçao verwenden solche Kennungen.
Für Österreich ist die BMF-Whitelist die maßgebliche öffentliche Liste der Konzessionäre und Ausspielbewilligten. Taucht ein Anbieter dort nicht auf, solltest du eine deutsche Erlaubnis nicht mit einer österreichischen Berechtigung verwechseln. Das klingt nach einer Kleinigkeit, ist aber genau die Stelle, an der Werbesprache gern präziser tut, als sie ist.
3. Bonusbedingungen vollständig auf Deutsch lesen
Vor einer Einzahlung gehören die Bonusbedingungen zum Prüfprogramm. Sie müssen vollständig auf Deutsch verfügbar sein und sollten den Wagering-Faktor, die Gültigkeitsdauer, ausgeschlossene Spiele sowie mögliche Auszahlungsbedingungen nennen.
Ist ein Casino mit GGL-Lizenz in Österreich legal?
Eine GGL-Lizenz gilt für den deutschen Markt. Für Österreich ist eine Konzession des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) erforderlich.
Was ist Win2day?
Win2day ist die einzige Plattform mit einer österreichischen Konzession für elektronische Lotterien und Online-Casinospiele.
Was bedeutet KYC?
KYC steht für „Know Your Customer“ und bezeichnet die notwendige Identitätsprüfung durch den Anbieter vor der Auszahlung.
Bei bwin und LeoVegas wurde in einem geprüften Überblick ein Wagering-Faktor von 35x auf Einzahlungs- und Bonusbetrag genannt. Bei der Gültigkeit gibt es allerdings eine Abweichung: Für bwin wurden 30 Tage angegeben, während die Gültigkeit des LeoVegas-Bonus zum Prüfzeitpunkt nicht dokumentiert war. Diese Differenz solltest du nicht durch eine pauschale Aussage glätten, sondern direkt beim Anbieter nachlesen.
Ein weiterer Einzelpunkt aus einem solchen Überblick: Österreich habe keine gesetzliche Obergrenze für Einzahlungen. Das ist dort als Aussage des geprüften Quellenmaterials zu verstehen, nicht als allgemeine Empfehlung, hohe Beträge einzuzahlen. Entscheidend bleiben die konkret angezeigten Bedingungen und deine eigenen Grenzen.
4. Identität vor der Auszahlung
Vor der ersten Auszahlung ist eine vollständige KYC-Verifizierung erforderlich. KYC bedeutet „Know Your Customer“: Der Anbieter prüft dabei die Identität und gegebenenfalls weitere Zahlungsdaten. Kläre deshalb vor der Einzahlung, welche Nachweise verlangt werden und ob Name und Zahlungsmittel übereinstimmen.
Für Win2day nennt ein geprüfter Überblick Auszahlungen innerhalb von zwei bis drei Werktagen, vorbehaltlich der KYC-Verifizierung. Diese Angabe beschreibt keine allgemeine Frist für jedes Casino mit GGL-Lizenz. Sie zeigt vielmehr, warum die Identitätsprüfung bereits vor dem Spiel berücksichtigt werden sollte.
Beste Casinos ohne GGL: Sicherheit vor Werbeversprechen
Diese Übersicht hilft Ihnen, Casinos ohne österreichische GGL-Lizenz im Jahr 2026 anhand ihrer angegebenen Lizenz, Bonusangebote und praktischen Konditionen einzuordnen. Prüfen Sie vor der Nutzung stets die geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen in Österreich.
1. BW Gaming
Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 300 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 48 Stunden · Mindesteinzahlung: 15 € BW Gaming ist mit einer Curaçao-Lizenz gelistet und bietet einen Bonus von bis zu 300 €. Auszahlungen sollen innerhalb von 48 Stunden erfolgen, die Mindesteinzahlung beträgt 15 €.
2. Wunderino Casino
Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 1000 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 72 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 € Wunderino Casino verfügt über eine Curaçao-Lizenz und wirbt mit einem Bonus von bis zu 1000 €. Die angegebene Auszahlungsdauer liegt bei bis zu 72 Stunden, die Mindesteinzahlung bei 10 €.
3. win2day
Lizenz: einzige österreichische Online-Konzession (Österreichische Lotterien GmbH), gültig bis 2027 win2day besitzt die einzige österreichische Online-Konzession der Österreichischen Lotterien GmbH. Die Konzession ist bis 2027 gültig.
4. Wildz Casino
Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 500 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 72 Stunden · Mindesteinzahlung: 20 € Wildz Casino ist mit einer Curaçao-Lizenz ausgestattet und bietet einen Bonus von bis zu 500 €. Auszahlungen werden innerhalb von 72 Stunden angegeben, die Mindesteinzahlung beträgt 20 €.
5. Casinos Austria
Lizenz: BMF-Lizenz · Bonus: Willkommensbonus bis zu 200 € · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 24 Stunden · Mindesteinzahlung: 20 € Casinos Austria verfügt über eine BMF-Lizenz und bietet einen Willkommensbonus von bis zu 200 €. Die angegebene Auszahlungsgeschwindigkeit beträgt innerhalb von 24 Stunden, die Mindesteinzahlung liegt bei 20 €.
6. Lucky Kinds
Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 300 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 72 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 € Lucky Kinds ist mit einer Curaçao-Lizenz gelistet und bietet einen Bonus von bis zu 300 €. Die Auszahlung soll innerhalb von 72 Stunden erfolgen, die Mindesteinzahlung beträgt 10 €.
7. Mr Green
Lizenz: Gibraltar-Lizenz · Bonus: bis zu 1000 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 48 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 € Mr Green verfügt über eine Gibraltar-Lizenz und bietet einen Bonus von bis zu 1000 €. Auszahlungen werden innerhalb von 48 Stunden angegeben, die Mindesteinzahlung beträgt 10 €.
8. Lazybar Casino
Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 200 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 48 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 € Lazybar Casino ist mit einer Curaçao-Lizenz gelistet und bietet einen Bonus von bis zu 200 €. Die angegebene Auszahlungsdauer beträgt bis zu 48 Stunden, die Mindesteinzahlung liegt bei 10 €.
9. Casombie Online Casino
Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 500 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 72 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 € Casombie Online Casino verfügt über eine Curaçao-Lizenz und bietet einen Bonus von bis zu 500 €. Auszahlungen sollen innerhalb von 72 Stunden erfolgen, die Mindesteinzahlung beträgt 10 €.
10. LeoVegas
Lizenz: Gibraltar-Lizenz · Bonus: bis zu 500 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 48 Stunden · Mindesteinzahlung: 20 € LeoVegas ist mit einer Gibraltar-Lizenz gelistet und bietet einen Bonus von bis zu 500 €. Die angegebene Auszahlungsgeschwindigkeit liegt bei 48 Stunden, die Mindesteinzahlung beträgt 20 €.
Die Bezeichnung „beste Casinos ohne GGL“ klingt nach einem Vergleich, sagt aber zunächst wenig über die rechtliche Stellung eines Angebots aus. Für Österreich ist entscheidend, ob eine Konzession des Bundesministeriums für Finanzen vorliegt. Eine ausländische Erlaubnis ersetzt diese österreichische Konzession nicht. Deshalb kann ein Casino technisch erreichbar sein und trotzdem kein zulässiges Angebot für österreichische Spieler darstellen.
Das Bundesministerium für Finanzen stuft die Teilnahme an ausländischen Online-Casinos offiziell als unzulässig ein. Auch ein Vertrag mit einem nicht konzessionierten Anbieter kann nach österreichischer Rechtsprechung nichtig sein. Damit verschiebt sich die Frage nach dem „besten“ Anbieter: Nicht die Anzahl der Spiele oder ein beworbener Bonus steht an erster Stelle, sondern das Risiko, dass deine Rechte im Streitfall schwer durchsetzbar sind.
Welche Kriterien trotzdem sinnvoll sind
Wenn du ein Angebot ohne österreichische Konzession bewertest, solltest du Werbeversprechen nicht mit geprüfter Sicherheit verwechseln. Aussagekräftiger sind nachvollziehbare Angaben zu:
- dem tatsächlichen Lizenzgeber und einer überprüfbaren Lizenznummer,
- den vollständigen Bonusbedingungen auf Deutsch,
- Identitätsprüfung und Bedingungen für Auszahlungen,
- Selbstsperre, Spielpausen und weiteren Schutzmaßnahmen,
- dem Gerichtsstand sowie der zuständigen Beschwerdestelle.
Diese Punkte belegen allerdings keine Berechtigung, Online-Casinospiele in Österreich anzubieten. Sie helfen lediglich dabei, die Angaben eines Betreibers einzuordnen. Ein professioneller Internetauftritt, bekannte Spiele oder viele Zahlungsarten machen aus einem nicht konzessionierten Angebot kein österreichisch legales Casino.
Auch staatliche Gegenmaßnahmen solltest du berücksichtigen. Laut einer Darstellung auf warda.at erwägt die österreichische Bundesregierung Internetsperren und Payment-Blocking gegen illegale Casinos. Das ist keine bereits feststehende Maßnahme, zeigt aber, dass die Erreichbarkeit einer Website keine dauerhafte Verfügbarkeit garantiert.
Seriöse Online-Casinos ohne OASIS in Österreich
Ein pauschales Ranking der besten Online-Casinos ohne GGL-Lizenz wäre daher irreführend. Für österreichische Spieler lässt sich kein Anbieter allein anhand von Bonus, Spielauswahl oder Design als sichere erste Wahl auszeichnen. Der wichtigste Prüfpunkt bleibt die österreichische Konzession; fehlt sie, bleibt das zentrale rechtliche Risiko bestehen.
Casinos mit GGL-Lizenz und die Grenzen des Vergleichs
Eine GGL-Lizenz gehört zum deutschen Glücksspielrecht. Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder beaufsichtigt in Deutschland zugelassene Online-Angebote. Daraus folgt jedoch nicht, dass ein Casino mit deutscher Genehmigung automatisch in Österreich konzessioniert ist oder dort Online-Casinospiele anbieten darf.
Für österreichische Spieler ist eine andere Zuständigkeit maßgeblich: Die Vergabe der Konzession für Online-Glücksspiel liegt beim österreichischen Bundesministerium für Finanzen (BMF). Das BMF beaufsichtigt außerdem die legalen Casinos in Österreich. Eine deutsche Zulassung und eine österreichische Konzession sind daher zwei getrennte rechtliche Kategorien.
Was der Vergleich tatsächlich aussagt
Der Ausdruck „Casinos mit GGL-Lizenz“ beschreibt zunächst nur den Status eines Angebots in Deutschland. Er beantwortet nicht die entscheidende Frage, ob dieses Angebot für Österreich zugelassen ist. Auch eine sichtbare Lizenznummer, deutschsprachige Bedingungen oder die Ausrichtung der Webseite auf österreichische Nutzer ändern daran nichts.
Für den Vergleich solltest du deshalb nicht nur auf das Land der Behörde achten, sondern auf die konkrete Konzession für den jeweiligen Markt:
- GGL-Lizenz: deutsche Erlaubnis nach den deutschen Glücksspielregeln;
- Österreichische Konzession: Genehmigung im österreichischen Konzessionsmodell durch das BMF;
- Keine österreichische Konzession: keine automatische Berechtigung für Online-Casinospiele in Österreich.
Eine deutsche Zulassung kann somit Informationen über die Regulierung in Deutschland liefern. Sie ersetzt aber nicht die österreichische Genehmigung. Genau hier endet die Aussagekraft vieler Vergleiche, die „Online-Casinos mit GGL-Lizenz“ pauschal als passende Option für österreichische Spieler darstellen.
Warum die Bezeichnung nicht genügt
Bei einem auf Österreich ausgerichteten Angebot muss erkennbar sein, welche Behörde für die Zulassung zuständig ist. Der bloße Hinweis auf die GGL ist dafür kein ausreichender Nachweis. Entscheidend bleibt, ob das Casino eine vom BMF erteilte österreichische Konzession besitzt.
Das macht einen direkten Vergleich zwar möglich, aber nicht auf der Ebene „deutsche Lizenz gegen österreichische Lizenz“. Verglichen werden vielmehr unterschiedliche Rechtsrahmen. Für dich ist deshalb die österreichische Konzession der relevante Maßstab, wenn es um ein offiziell legales Online-Casino in Österreich geht.
Casino ohne GGL: Was vor der ersten Auszahlung wichtig ist
Bei einem Casino ohne österreichische Konzession zeigt sich das Risiko oft erst, wenn du Geld abheben möchtest. Vor der Registrierung solltest du deshalb nicht nur Bonusangebote ansehen, sondern klären, wer den Betreiber beaufsichtigt und welche Bedingungen für eine Auszahlung gelten. Eine Lizenz aus Malta oder Curaçao ersetzt keine Konzession des österreichischen Bundesministeriums für Finanzen.
Der entscheidende praktische Schritt ist die KYC-Verifizierung. KYC steht für „Know Your Customer“ und bezeichnet die Identitätsprüfung durch den Anbieter. Dafür können Ausweisdokumente und weitere Nachweise verlangt werden. Die erste Auszahlung setzt den Nachweis der Identität voraus. Werden die Unterlagen erst nach der Einzahlung angefordert, kann sich die Auszahlung bis zum Abschluss der Prüfung verzögern.
Bei Win2day nennt ein profilierter Marktüberblick für Auszahlungen eine Bearbeitungszeit von zwei bis drei Werktagen, vorbehaltlich der abgeschlossenen KYC-Verifizierung. Diese Angabe lässt sich nicht automatisch auf Anbieter ohne österreichische Konzession übertragen. Prüfe daher vor der Einzahlung die Auszahlungsbedingungen, mögliche Dokumentenanforderungen und die verfügbaren Zahlungswege.
Online Casinos ohne Sperrdatei in Österreich
Auch die rechtliche Durchsetzbarkeit darfst du nicht ausblenden: Verträge mit nicht konzessionierten Anbietern können nach österreichischer Rechtsprechung nichtig sein. Damit ist eine Auszahlung nicht allein deshalb gesichert, weil ein Guthaben im Spielerkonto angezeigt wird. Lies die Bedingungen vollständig auf Deutsch und bewahre Bestätigungen, Einzahlungsbelege sowie den Schriftverkehr auf. Geht es um einen Anbieter ohne österreichische Konzession, sollte eine Einzahlung erst nach dieser Prüfung erfolgen.
GGL-Whitelist für Online-Casinos in Österreich: So gehst du vor
Die Bezeichnung „GGL-Whitelist“ führt in Österreich schnell auf die falsche Spur. Die Glücksspielbehörde der Länder führt die deutsche Liste erlaubter Anbieter; für österreichische Online-Casinospiele ist dagegen das Bundesministerium für Finanzen (BMF) zuständig. Entscheidend ist daher nicht, ob ein Anbieter in Deutschland auftaucht, sondern ob er für Österreich konzessioniert ist.
Für die Prüfung gehst du am besten in dieser Reihenfolge vor:
- Zuständigkeit klären: Suche nach dem offiziellen Register des BMF. Eine Liste zugelassener Anbieter ist aussagekräftiger als ein Werbeversprechen auf der Casino-Webseite. Laut einem aktuellen Branchenüberblick führt die österreichische BMF-Whitelist für Online-Glücksspiel nur Win2day als zugelassenen Anbieter.
- Konzession nachweisen: Auf der Webseite müssen die österreichische Zuständigkeit und ein überprüfbarer Lizenzhinweis stehen. Eine Lizenznummer ohne passende Behörde oder ohne nachvollziehbaren Registereintrag reicht nicht aus.
- Bedingungen lesen: Bonus-, Einzahlungs- und Auszahlungsregeln müssen vollständig auf Deutsch verfügbar sein. Achte besonders auf Einschränkungen, bevor du Geld einzahlst.
- Spielerschutz kontrollieren: Prüfe, ob Selbstsperre und eine Cooling-off-Periode angeboten werden. Das BMF beaufsichtigt legale Casinos in Österreich; diese Aufsicht ist ein relevanter Unterschied zu einer bloßen Auslandsregistrierung.
- Erst danach registrieren: Stimmen Behörde, Konzession, Bedingungen und Schutzmaßnahmen nicht zusammen, solltest du den Anbieter nicht mit einer österreichischen Whitelist gleichsetzen.
So ersetzt du eine unklare Anbieterliste durch eine überprüfbare Prüfung.
Welches Online-Casino in Österreich wird als legal und am besten eingestuft?
Als einziges Online-Casino mit staatlicher österreichischer Konzession gilt Win2day, betrieben von der Österreichischen Lotterien GmbH. Eine Bewertung als „bestes“ Casino lässt sich daraus jedoch nicht ableiten.
Welche Spiele und Software-Anbieter sind bei legalen Online-Casinos in Österreich verfügbar?
Bei Win2day findest du laut den vorliegenden Angaben unter anderem Titel von Novomatic und Greentube. Außerdem werden Live-Roulette, Live-Blackjack und Live-Baccarat angeboten.
Was sind Bonusbedingungen und worauf sollte ich beim Casino ohne Einzahlung besonders achten?
Achte vor allem auf den Umsatzfaktor, die Gültigkeitsdauer und darauf, ob Einzahlungs- und Bonusbetrag umgesetzt werden müssen. Bei bwin und LeoVegas wird eine Umsatzbedingung von 35x genannt; die Boni gelten 30 Tage beziehungsweise bei LeoVegas laut den Angaben ohne dokumentierte Frist.
Wie funktioniert das Konzessionsverfahren in Österreich?
Das Bundesministerium für Finanzen vergibt und beaufsichtigt die österreichische Online-Glücksspielkonzession. Nach den vorliegenden Angaben gibt es für Online-Glücksspiel nur einen staatlich konzessionierten Anbieter, während ein Reformgesetz 2026 einen offenen Konzessionsmarkt vorsieht.
Was bedeutet Wagering-Faktor beim Bonus?
Der Wagering-Faktor gibt an, wie oft ein Bonus oder der Einzahlungs- und Bonusbetrag umgesetzt werden muss, bevor eine Auszahlung möglich ist. Bei bwin und LeoVegas wird dafür ein Faktor von 35x genannt.
Welche Online-Spiele sind legal?
Legal sind Online-Casinospiele bei einem Anbieter mit österreichischer Konzession. Laut den vorliegenden Angaben ist Win2day die einzige Plattform mit einer solchen Konzession; genannt werden unter anderem Roulette, Blackjack, Baccarat sowie Titel von Novomatic und Greentube.
Erstellt von der Redaktion von „Casino Ohne Lizenz“.